Projektmanagement in Social-Networking-Manier: Wunderkit

Die 6Wunderkinder sind bekannt als eine der Agenturen, die keine halben Sachen machen. Wirklich jedes Detail wird berücksichtigt und jede Idee wird bis in die Perfektion geführt. Kein Wunder also auch, dass ich diesen Artikel hier schreibe – er ist nämlich eine Form der Bewunderung an dem neusten Projekt der Agentur – Wunderkit.

Was ist Wunderkit überhaupt?

Die Startseite der Wunderkit App. Hier finden sich alle Informationen zum Multi-Könner.Wunderkit ist so gesehen eine Erweiterung der ersten App der 6Wunderkinder, Wunderlist. Wer Wunderlist nicht kennt: Es handelt sich hierbei um eine ToDo-App mit erstklassigem Design verbunden mit Nützlichkeit und Simplicity. Wunderkit erweitert diese großartige Basis um eine Cloud Funktion, die zwar auch schon in Wunderlist verfügbar war, allerdings nicht wirklich praktisch für mehrere Benutzer anwendbar war. Wunderkit ist für Teams designt und will als Plattform verstanden werden. Alles projektbezogen Wichtige (also Aufgaben und Notizen) wird in einem Workspace gebündelt und für mehrere Nutzer zur Verfügung gestellt. Dabei wird auf aus Social Networks bekannte Funktionen wie “Likes” oder Kommentare nicht verzichtet. Es wird mit Wunderkit also eine Plattform für Teams geschaffen, die zusammen an etwas arbeiten möchten und dabei nicht nur auf statische Anweisungen bauen, sondern auch kommunizieren möchten.

Welche Funktionen bringt Wunderkit mit sich?

Wunderkit kommt mit 3 Apps: Dashboard, Aufgaben und Notizen.Generell sind in Wunderkit 3 Apps eingebaut. Ich spreche von Apps, weil die 6Wunderkinder das selbst so nennen. Das deutet auf eine eventuelle modulare Erweiterung hin oder sogar Möglichkeit, selbst einmal Apps integrieren zu können. Nun also zum Funktionsumfang, der von Haus aus mitgeliefert wird:

  • Dashboard: Die eigenen Aufgaben sehen und sehen was die Kollegen treiben. Das war schon die große Idee von Facebook – naja so in etwa. Hier wird der Aspekt des Social Networks in den Vordergrund gerückt und so kann man Aktualisierungen der Kollegen liken und kommentieren. Für ein modernes Projektmanagement unabdingbar.
  • Tasks: Zu Deutsch auch Aufgaben. Ein Standard-Paket bestehend aus dem Erstellen, Bearbeiten, Löschen von Aufgaben gekoppelt mit nützlichen Funktionen wie Deadlines für spezifische Aufgaben, Erinnerungen und einigen kleinen Dingen mehr. Hier wurde die einfach großartige Übersicht aus Wunderlist übernommen und wiederverwertet. Ein absoluter Pluspunkt.
  • Notes: Bedeutet soviel wie Notizen und ist eine praktische Angelegenheit für Mitschriften, allgemeine Informationen für ein Team, Passwortsammlungen, Fragen bei einem Meeting oder jede andere Art von Gedankenwulst, die man sonst vergessen würde. Schlicht und übersichtlich.

Und was kostet der Spaß?

Nunja, Wunderlist war ja kostenlos. Doch wie sieht es mit Wunderkit aus? Es ist auch kostenlos, zumindest eine nicht-Pro Version. Man kann davon ausgehen, dass die Apps, die für Wunderkit noch geschrieben werden nur als Pro-User erhältlich sein werden. Weiterhin bekommt man angeblich besseren Support, man zeigt, dass man Wunderkit mag (durch eine Pro-Badge im Profil – shiny, shiny) und man kann – ob man es glaubt oder nicht – Gruppenzahlungsoptionen nutzen. Ich gebe zu im letzten Satz war etwas arg viel Sarkasmus, aber anhand der Pro Optionen merkt man doch, dass die Agentur aus Berlin kommt und versucht US-Marketing nachzumachen. Egal – ich muss voller Neid die grandiose Arbeit der 6Wunderkinder “bewundern”: Dem nimmt auch ein – meiner Meinung nach – leicht daneben gegangener Pro-Plan nichts.

Fazit

Wunderkit ist eine App die auf modernsten Web-Technologien baut und schlichtweg große Klasse ist.Generell kann man sagen, dass die 6Wunderkinder mit Wunderkit einen neuen Clue gelandet haben, was modernes und anspruchsvolles Web-Application-Development betrifft. Alles sieht dermaßen “smooth” und perfekt aus, dass man am liebsten vor Neid erblassen möchte. Die Funktionen sprechen durch Übersichtlichkeit, einfache Bedienung und Nützlichkeit für sich. Das einzige, minimalst-kleine Minuspunkt an dem ganzen ist das – wie eben erwähnt – leicht daneben gegangene Marketing bezüglich des Pro-Plans von Wunderkit. Sonst ist Wunderkit eine absolute Empfehlung.

3 Comments   -   Projektmanagement in Social-Networking-M . .

  1. Peter Obold says:

    Wir benutzen Wunderkit selbst in der Agentur. Ist eine super Sache, lediglich der Mac Client ist noch etwas verbuggt, aber das kommt schon noch :)

  2. Wir nutzen ebenfalls Wunderkit für ziemlich viele Projekte in der Agentur. Super – und das schon in der Beta-Phase, wahnsinnig einfach!!!

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